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Glasfaser

GPON

IT-Lexikon · Glasfaser & LWL

Kurz erklärt

GPON ist eine Technik, bei der sich mehrere Anschlüsse eine Glasfaser teilen. Sie wird häufig für die wirtschaftliche Anbindung vieler Teilnehmer genutzt.

Wie funktioniert GPON?

GPON steht für Gigabit Passive Optical Network. Die Technik teilt eine einzige Glasfaser aus der Vermittlungsstelle auf mehrere Teilnehmer auf, statt zu jedem eine eigene durchgehende Faser zu ziehen.

Möglich macht das ein passiver Splitter – ein Bauteil ohne Strom, das das Lichtsignal aufteilt. Damit sich die Teilnehmer nicht stören, werden die Daten zeitlich getrennt zugeteilt: Jeder bekommt feste Zeitfenster zum Senden. Das senkt die Kosten, weil weniger Fasern und keine aktive Technik im Feld nötig sind.

GPON vs. Punkt-zu-Punkt – worin unterscheiden sie sich?

Bei Glasfasernetzen gibt es zwei grundlegende Bauweisen.

  • GPON (Punkt-zu-Mehrpunkt): Eine Faser versorgt über einen Splitter viele Teilnehmer, die sich die Bandbreite teilen – wirtschaftlich bei vielen Anschlüssen.
  • Punkt-zu-Punkt: Jeder Teilnehmer erhält eine eigene durchgehende Faser mit voller, ungeteilter Bandbreite.

GPON spart Fasern und Kosten, Punkt-zu-Punkt bietet jedem die volle Leistung. Welche Variante passt, hängt von Teilnehmerzahl und Anforderung ab.

FAQ

Häufige Fragen

Kurz und konkret beantwortet.

Wofür steht GPON?+

GPON steht für Gigabit Passive Optical Network. Es ist eine Glasfasertechnik, bei der sich mehrere Anschlüsse über einen passiven Splitter eine Faser teilen. Passiv bedeutet, dass der Splitter im Feld keinen Strom braucht, was Aufbau und Betrieb wirtschaftlich macht.

Teilen sich bei GPON alle Nutzer die Bandbreite?+

Ja, bei GPON teilen sich die angeschlossenen Teilnehmer die Bandbreite der gemeinsamen Faser. Die Aufteilung erfolgt über feste Zeitfenster, sodass sich die Nutzer nicht stören. Für Anwendungen mit garantiert voller Bandbreite kommt eher eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung infrage.

Ist GPON sicher, wenn mehrere Nutzer eine Faser teilen?+

Die Daten der Teilnehmer werden verschlüsselt übertragen, sodass ein Anschluss die Daten der anderen nicht mitlesen kann. Trotz gemeinsamer Faser bleibt der Datenverkehr je Teilnehmer getrennt und geschützt. Die Trennung erfolgt logisch über die Technik, nicht physisch.

Verwandte Begriffe

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