Ein Thin Client ist ein schlankes Endgerät, das die eigentliche Arbeit auf einem Server oder in der Cloud ausführt. Er ist günstig, wartungsarm und sicher.
Ein Thin Client ist ein bewusst schlank gehaltenes Endgerät. Er besitzt nur wenig eigene Rechenleistung und Speicher, weil die eigentliche Arbeit auf einem Terminalserver oder in der Cloud stattfindet.
Beim Einschalten verbindet sich der Thin Client mit dem Server und zeigt dessen Oberfläche an. Programme, Daten und Rechenlast bleiben zentral; das Gerät dient praktisch nur als Bildschirm mit Tastatur und Maus. Dadurch ist es günstig, leise und langlebig.
Thin Clients senken Aufwand und Kosten gleich mehrfach. Weil sie kaum eigene Software enthalten, gibt es lokal nichts zu warten, zu aktualisieren oder zu sichern – das geschieht zentral auf dem Server.
Sie sind zudem sicherer: Da keine Daten auf dem Gerät liegen, bedeutet ein gestohlener oder defekter Thin Client keinen Datenverlust. Hinzu kommen geringerer Stromverbrauch und längere Lebensdauer. Für Filialen, Schichtarbeitsplätze und gleichartige Büroarbeitsplätze sind sie deshalb oft die wirtschaftlichste Lösung.
Der Unterschied liegt darin, wo die Arbeit stattfindet. Ein Fat Client – der klassische PC oder Laptop – besitzt eigene Leistung, Programme und Daten und arbeitet eigenständig. Das bietet Unabhängigkeit, erzeugt aber Wartungs- und Sicherheitsaufwand pro Gerät.
Ein Thin Client lagert die Arbeit auf den Server aus und bleibt selbst schlank. Er ist günstiger im Betrieb und sicherer, hängt aber von einer stabilen Server- und Netzwerkverbindung ab. Fällt diese aus, steht der Thin Client still.
FAQ
Kurz und konkret beantwortet.
Ein normaler PC erledigt die Arbeit selbst, mit eigener Leistung, eigenen Programmen und lokal gespeicherten Daten. Ein Thin Client besitzt davon nur wenig und nutzt stattdessen einen zentralen Server. Der PC ist eigenständig, aber wartungsintensiv; der Thin Client ist pflegeleicht und sicher, braucht aber eine zuverlässige Verbindung zum Server.
Thin Clients haben ein sehr schlankes, oft spezialisiertes Betriebssystem, das im Kern nur die Verbindung zum Server herstellt. Es ist deutlich kleiner als ein vollwertiges Desktop-System und auf wenige Aufgaben reduziert. Manche Modelle starten direkt in die Remote-Sitzung, ohne dass der Nutzer ein klassisches System sieht.
Da Thin Clients ihre gesamte Arbeit auf dem Server ausführen, ist ohne Serververbindung kaum Arbeiten möglich. Genau deshalb sollten der Server und das Netzwerk hochverfügbar ausgelegt sein. Mit Redundanz und Failover lässt sich das Risiko abfedern, sodass ein einzelner Ausfall den Betrieb nicht zum Erliegen bringt.
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