Ein Server stellt Dienste und Daten für andere Geräte im Netzwerk bereit, etwa Datei-, Mail- oder Anwendungsserver. Er kann physisch, virtuell oder in der Cloud betrieben werden.
Ein Server ist ein Computer, der zentrale Dienste bereitstellt und auf Anfragen anderer Geräte – der sogenannten Clients – wartet. Ruft ein Mitarbeiter eine Datei ab oder sendet eine E-Mail, beantwortet der Server diese Anfrage und liefert die Daten zurück.
Anders als ein normaler PC läuft ein Server rund um die Uhr und ist auf Zuverlässigkeit ausgelegt: redundante Netzteile, mehrere Festplatten und Fernwartung gehören zur Grundausstattung. Mehrere Dienste teilen sich oft eine Maschine, getrennt durch Virtualisierung.
Server werden nach ihrer Aufgabe benannt. Im Mittelstand finden sich meist mehrere Rollen, die heute oft auf wenigen Maschinen zusammenlaufen.
Diese Rollen lassen sich physisch, virtuell oder in der Cloud betreiben.
Ein physischer Server ist eigene Hardware im Haus – volle Kontrolle, aber Anschaffung, Strom und Wartung liegen beim Unternehmen. Ein virtueller Server teilt sich physische Hardware mit anderen virtuellen Maschinen und lässt sich flexibler verschieben und sichern.
In der Cloud mieten Unternehmen Serverleistung beim Anbieter und zahlen nach Verbrauch, ohne eigene Hardware. Viele Mittelständler kombinieren beides: kritische Systeme im Haus, flexible Lasten in der Cloud.
FAQ
Kurz und konkret beantwortet.
Die Kosten hängen stark von Leistung, Speicher und Lizenzen ab. Neben dem Anschaffungspreis fallen laufend Strom, Wartung, Backup und Betriebssystemlizenzen an. Ein virtueller Server in der Cloud verursacht keine Anschaffung, dafür monatliche Mietkosten nach Nutzung. Eine konkrete Zahl ergibt erst eine Bedarfsanalyse.
Nicht zwingend. Viele Aufgaben wie E-Mail, Dateiablage und Zusammenarbeit lassen sich heute über Cloud-Dienste abdecken, ohne eigene Hardware zu betreiben. Ein eigener Server lohnt sich vor allem bei großen Datenmengen, speziellen Anwendungen oder hohen Anforderungen an Kontrolle und Datenschutz.
Der Server stellt Dienste und Daten bereit, der Client fragt sie ab. Ein Mitarbeiter-PC ist ein Client, der etwa Dateien vom Dateiserver lädt oder E-Mails vom Mailserver abruft. Server laufen dauerhaft und bedienen viele Clients gleichzeitig, während ein Client meist nur einen Nutzer bedient.
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