Software as a Service stellt fertige Anwendungen direkt über den Browser bereit, etwa Microsoft 365. Wartung, Updates und Betrieb übernimmt der Anbieter, der Nutzer zahlt meist pro Monat und Konto.
Software as a Service stellt fertige Anwendungen direkt über das Internet bereit. Statt Programme lokal zu installieren, nutzen Sie sie im Browser oder über eine App und melden sich einfach an.
Der Anbieter kümmert sich um Server, Updates, Sicherheit und Verfügbarkeit. Abgerechnet wird meist pro Nutzer und Monat. Bekannte Beispiele sind Microsoft 365 oder CRM-Systeme aus der Cloud.
SaaS senkt den Aufwand erheblich: Keine Installation, keine Server-Wartung, keine manuellen Updates. Mitarbeitende arbeiten von überall, und neue Funktionen stehen automatisch bereit.
Die Kosten sind planbar und skalieren mit der Zahl der Nutzer. Gerade für den Mittelstand ist das attraktiv, weil teure Einmal-Lizenzen und Hardware entfallen und sich Lizenzen flexibel anpassen lassen.
Bei SaaS liegen Ihre Daten beim Anbieter. Klären Sie deshalb Speicherort, Datenschutz und einen Auftragsverarbeitungsvertrag, bevor Sie starten.
Ein häufiger Irrtum: Der Anbieter sichert die Plattform, aber nicht zwingend Ihre Inhalte gegen versehentliches Löschen oder Angriffe. Eine eigene Backup-Lösung für SaaS-Daten ist daher dringend zu empfehlen.
FAQ
Kurz und konkret beantwortet.
Kauf-Software wird einmal erworben und lokal installiert, Updates muss man oft selbst nachkaufen. SaaS mietet man laufend, meist monatlich pro Nutzer, und erhält Updates sowie Wartung automatisch. SaaS läuft im Browser, Kauf-Software dagegen auf dem eigenen Gerät oder Server.
Ja. Anbieter garantieren die Verfügbarkeit der Plattform, sichern aber Ihre Inhalte nicht zwangsläufig gegen versehentliches Löschen, Ransomware oder ausgeschiedene Mitarbeitende dauerhaft. Eine ergänzende Backup-Lösung für SaaS-Daten schließt diese Lücke und gehört zu jeder durchdachten Datensicherung.
In der Regel braucht SaaS eine Internetverbindung, da die Anwendung in der Cloud läuft. Manche Dienste bieten einen eingeschränkten Offline-Modus, in dem zwischengespeicherte Daten bearbeitbar bleiben. Vollständig synchronisiert wird aber erst wieder mit bestehender Verbindung.
SaaS kann DSGVO-konform betrieben werden, automatisch ist es das nicht. Entscheidend sind Speicherort der Daten, ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter und passende Sicherheitseinstellungen. Prüfen Sie diese Punkte vor der Einführung, besonders bei Anbietern mit Sitz außerhalb der EU.
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