Privileged Access Management sichert und überwacht privilegierte Konten wie Administratoren. Erhöhte Rechte werden nur kontrolliert und zeitlich begrenzt vergeben.
Privileged Access Management (PAM) sichert und überwacht besonders mächtige Konten — etwa Administratoren, die tief in Systeme eingreifen können. Genau diese Konten sind für Angreifer das wertvollste Ziel.
PAM speichert solche Zugangsdaten in einem geschützten Tresor, vergibt erhöhte Rechte nur kontrolliert und zeitlich begrenzt und protokolliert jede privilegierte Sitzung nachvollziehbar.
Mit einem übernommenen Administratorkonto kann ein Angreifer praktisch alles: Sicherheitsmaßnahmen abschalten, Backups löschen und sich frei im Netzwerk bewegen.
Viele schwere Vorfälle, etwa durch Ransomware, eskalieren genau über erbeutete Administratorrechte. PAM begrenzt dieses Risiko, indem es solche Rechte nur bei Bedarf und unter Aufsicht freigibt.
PAM ist die praktische Umsetzung von Least Privilege für die mächtigsten Konten.
FAQ
Kurz und konkret beantwortet.
IAM (Identity and Access Management) verwaltet die Zugänge aller Nutzer im Unternehmen. PAM ist ein spezialisierter Teilbereich, der sich auf die wenigen, besonders mächtigen privilegierten Konten konzentriert. Vereinfacht: IAM regelt alle Identitäten, PAM schützt gezielt die kritischsten unter ihnen.
Auch kleine Betriebe haben Administratorkonten, die ein attraktives Ziel sind. Ein vollwertiges PAM-System ist nicht immer nötig, doch die Grundprinzipien gelten überall: getrennte Admin-Konten, MFA darauf und sparsame Rechtevergabe. Mit wachsender IT wird ein echtes PAM zunehmend sinnvoll.
Just-in-Time bedeutet, dass erhöhte Rechte nicht dauerhaft bestehen, sondern erst bei konkretem Bedarf und nur für eine begrenzte Zeit vergeben werden. Danach entfallen sie automatisch wieder. So existieren mächtige Berechtigungen nur dann, wenn sie wirklich gebraucht werden, und bieten Angreifern weniger Angriffsfläche.
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