Network Address Translation übersetzt interne IP-Adressen in eine öffentliche Adresse. So teilen sich viele Geräte einen Internetanschluss.
NAT übersetzt die internen IP-Adressen eines Netzes in eine gemeinsame öffentliche Adresse. Verlässt ein Datenpaket das Netz, ersetzt der Router die private Absenderadresse durch die öffentliche.
Damit Antworten den richtigen Rechner finden, merkt sich der Router jede Verbindung in einer Übersetzungstabelle. So teilen sich viele Geräte einen einzigen Internetanschluss, ohne dass es zu Verwechslungen kommt.
NAT entstand vor allem wegen der Knappheit öffentlicher IPv4-Adressen. Statt jedem Gerät eine eigene öffentliche Adresse zu geben, genügt eine für das ganze Netz.
Mit IPv6 und seinem riesigen Adressraum verliert NAT als Adress-Sparmaßnahme an Bedeutung.
FAQ
Kurz und konkret beantwortet.
NAT steht für Network Address Translation, also Netzwerkadressübersetzung. Das Verfahren übersetzt private interne IP-Adressen in eine öffentliche Adresse, sodass mehrere Geräte denselben Internetanschluss gemeinsam nutzen können.
Nein. NAT verbirgt zwar die interne Struktur und erschwert direkte Zugriffe von außen, prüft aber keinen Verkehr inhaltlich. Eine Firewall bleibt nötig, um Verbindungen gezielt zu erlauben, zu blockieren und zu kontrollieren.
In der Regel nicht als Adress-Sparmaßnahme, da IPv6 nahezu unbegrenzt viele Adressen bietet. Jedes Gerät kann eine eigene öffentliche Adresse haben. Der Schutz nach außen wird dann durch eine Firewall sichergestellt.
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