IPv6 ist die aktuelle Generation des Internetprotokolls mit nahezu unbegrenztem Adressraum. Sie löst die Adressknappheit von IPv4 ab und läuft oft parallel zu ihr.
IPv6 ist die aktuelle Generation des Internetprotokolls und löst die Adressknappheit von IPv4 ab. Statt der rund vier Milliarden IPv4-Adressen bietet IPv6 einen praktisch unbegrenzten Adressraum.
Die Adressen sind länger und hexadezimal geschrieben. Dadurch kann theoretisch jedes Gerät eine eigene, weltweit eindeutige Adresse erhalten, was Verfahren wie NAT zur Adress-Einsparung überflüssig macht.
Der knappe IPv4-Adressraum bremst Wachstum und erzwingt Umwege. IPv6 schafft hier dauerhaft Luft.
In der Praxis laufen IPv4 und IPv6 meist parallel, ein sogenannter Dual-Stack-Betrieb, bis IPv6 die ältere Version vollständig ablöst.
FAQ
Kurz und konkret beantwortet.
IPv4 nutzt kurze Adressen wie 192.168.1.1 mit einem begrenzten, inzwischen knappen Vorrat. IPv6 verwendet längere, hexadezimale Adressen und bietet einen nahezu unbegrenzten Adressraum, der die Adressknappheit dauerhaft löst.
Sie müssen nicht aktiv umsteigen, da IPv4 weiterhin funktioniert. In der Praxis aktivieren Anbieter IPv6 jedoch zunehmend parallel. Ein Dual-Stack-Betrieb ist heute üblich und stellt sicher, dass beide Welten erreichbar bleiben.
IPv6 bringt Verschlüsselungsverfahren bereits von Haus aus mit, ist aber nicht automatisch sicherer. Ohne saubere Konfiguration und eine Firewall, die auch IPv6 berücksichtigt, können neue Risiken entstehen. Sicherheit hängt von der Umsetzung ab.
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