Hardware-Beschaffung · Zum Mitnehmen
Hardware-Beschaffungs-Checkliste für den Mittelstand
Zehn Prüfpunkte, mit denen Sie die Beschaffung neuer IT-Hardware in rund 15 Minuten planen — von Bedarf und Standard bis Rollout und Entsorgung. Haken Sie ab, was erfüllt ist; jede offene Stelle ist ein nächster Schritt.
- 01Bedarf je Rolle — wissen Sie, welche Geräte welche Mitarbeitenden wirklich brauchen?Erfassen Sie den Bedarf nach Rolle und Stückzahl: Außendienst braucht ein leichtes Notebook, der Konstruktions-Arbeitsplatz mehr Leistung. So vermeiden Sie teure Überausstattung und knappe Engpässe.
- 02Geräteklassen standardisiert — statt für jeden ein anderes Modell?Definieren Sie zwei bis drei feste Geräteklassen (z. B. Standard-Notebook, Leistungs-Notebook, Desktop). Standardisierung senkt Support-Aufwand, Ersatzteilhaltung und Einkaufspreise spürbar.
- 03Marken-Standard festgelegt — verlässliche Hersteller statt Zufallskäufe?Legen Sie feste Marken fest: bei implec sind das HP für Notebooks, PCs und Server, Apple fürs Apple-Umfeld, BenQ für Monitore, Yealink für Telefonie und Räume, UniFi fürs Netzwerk und EVVA für Zutritt. Ein Marken-Standard erleichtert Wartung und Ersatzbeschaffung.
- 04Garantie & Vor-Ort-Service — passende Laufzeit und Reaktionszeit eingeplant?Wählen Sie Garantie und Service-Level nach Wichtigkeit des Geräts. Für produktionskritische Arbeitsplätze lohnt sich Vor-Ort-Service am nächsten Werktag, damit ein Defekt nicht zum Stillstand wird.
- 05Vorkonfiguration & Rollout geplant — Geräte einsatzbereit statt nackt geliefert?Planen Sie die automatische Einrichtung über Intune und Windows Autopilot bzw. Apple Business Manager. Neue Geräte richten sich dann selbst ein und sind ab dem ersten Anschalten arbeitsfähig.
- 06Lebenszyklus definiert — fester Austauschzyklus statt Geräte bis zum Defekt?Legen Sie einen Austauschzyklus von vier bis fünf Jahren fest und planen Sie den Ersatz rollierend. Das verhindert Häufungen teurer Ad-hoc-Käufe und Ausfälle am Ende der Lebensdauer.
- 07Kauf vs. Miete geprüft — Anschaffung gegen Device-as-a-Service abgewogen?Vergleichen Sie den klassischen Kauf mit einem Miet- bzw. Device-as-a-Service-Modell. Miete glättet die Kosten, hält die Hardware aktuell und schließt Austausch und Support oft direkt mit ein.
- 08Budget & Abschreibung geklärt — Investition über die Nutzungsdauer durchgerechnet?Stimmen Sie die Beschaffung mit der Buchhaltung ab: Abschreibungsdauer, Budgettopf und Zeitpunkt. So wird aus einer großen Einmalausgabe eine planbare Position.
- 09Entsorgung der Altgeräte — DSGVO-konforme Datenlöschung und Recycling geregelt?Sorgen Sie für eine zertifizierte Datenlöschung und fachgerechtes Recycling der Altgeräte — mit Nachweis. Das schützt Ihre Daten und erfüllt die Anforderungen der DSGVO.
- 10Ein Ansprechpartner — Beschaffung, Einrichtung und Support aus einer Hand?Bündeln Sie Einkauf, Vorkonfiguration und laufenden Support bei einem Partner. So gibt es bei Lieferung, Einrichtung oder Defekt keine Zuständigkeits-Lücken und keine Schuldzuweisungen zwischen Lieferanten.
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