Whitepaper · KI & Datenschutz
Künstliche Intelligenz spart im Mittelstand Zeit, wirft aber Fragen auf: Welche Daten dürfen hinein, welche Pflichten bringt die KI-Verordnung, was muss im Vertrag mit dem Anbieter stehen? Dieser Leitfaden beantwortet sie verständlich – mit Ampelmodell für Daten, Vorlage für eine KI-Nutzungsrichtlinie und Checkliste.
Das erwartet Sie
Geschrieben von den Menschen, die diese Projekte täglich umsetzen — praxisnah, ohne Fachchinesisch und mit Vorlagen, die Sie direkt verwenden können. Mehr zum Thema: KI & Datenschutz.
Was Sie mitnehmen
Was DSGVO, KI-Verordnung, Mitbestimmung und Geheimnisschutz von Ihnen verlangen – mit den aktuellen Fristen der KI-Verordnung, Stand Oktober 2026.
Welche Daten in welches KI-Werkzeug gehören: drei Werkzeugklassen, drei Ampelfarben, konkrete Beispiele aus dem Betriebsalltag.
Prüffragen zu Vertrag, Training, Speicherort und Datentransfer in die USA – mit Warnsignalen und dem Beispiel Microsoft Copilot.
Eine KI-Nutzungsrichtlinie mit Formulierungsvorschlägen für zehn Abschnitte und eine Checkliste für jeden neuen Anwendungsfall.
FAQ
Für allgemeine Fragen und Texte ohne Personen- oder Geschäftsbezug ist das meist unproblematisch. Personenbezogene Daten und Geschäftsgeheimnisse gehören jedoch nicht in Dienste, die über private oder kostenlose Konten ohne Vertrag zur Auftragsverarbeitung genutzt werden. Sicherer ist ein freigegebenes Unternehmenswerkzeug mit Vertrag und Trainingsausschluss. Das Whitepaper enthält dafür ein Ampelmodell.
Als Betreiber von KI-Systemen müssen Sie seit Februar 2025 die KI-Kompetenz Ihrer Beschäftigten fördern, etwa durch dokumentierte Schulungen. Seit August 2026 gelten Transparenzpflichten, zum Beispiel für Deepfakes und Chatassistenten. Pflichten für Hochrisiko-Systeme wie KI in der Bewerberauswahl gelten nach der Verschiebung durch die Omnibus-Verordnung ab Dezember 2027.
Für US-Unternehmen, die unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert sind, besteht seit Juli 2023 ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Das Gericht der EU hat ihn im September 2025 bestätigt; ein Rechtsmittel zum Europäischen Gerichtshof ist eingelegt. Ohne Zertifizierung sind Standardvertragsklauseln mit Risikobewertung nötig. Das Whitepaper nennt die Prüffragen an jeden Anbieter.
Ja. Im KI-Workshop ermitteln wir gemeinsam Anwendungsfälle mit echtem Nutzen und klären dabei, welche Daten genutzt werden dürfen. Bei der technischen Einführung, etwa von Copilot in Microsoft 365, kümmern wir uns um Einstellungen, Berechtigungen und Konten. Die datenschutzrechtliche Bewertung treffen Sie gemeinsam mit Ihrer oder Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Die klären wir am besten im persönlichen Gespräch — kostenlos und unverbindlich, ohne Warteschleife.
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26 Kolleg:innenseit 2002 im RheinlandRückmeldung zeitnah
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