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Whitepaper · IT-Sicherheit

Ein Backup ist noch keine Business Continuity. Hier ist Ihr Plan.

Wie viel Datenverlust und wie viel Stillstand kann sich Ihr Unternehmen leisten? Dieser Leitfaden übersetzt RPO und RTO in eine Vorlage je System, zeigt ransomwarefeste Sicherungskonzepte, liefert ein Protokoll für Wiederherstellungstests und grenzt die Datensicherung sauber vom Notfallplan ab.

Das erwartet Sie

Was im Whitepaper steht.

  • RPO und RTO: Wie viel Datenverlust und Stillstand Ihr Unternehmen verkraftet
  • Full, inkrementell, differenziell: Welches Sicherungsverfahren zu welchem Ziel passt
  • Die 3-2-1-Regel: Warum eine Sicherung im eigenen Haus keine Business Continuity ist
  • Ransomware und Backup: Wie Angreifer Sicherungen aushebeln und wie Sie es verhindern
  • Restore-Tests: Wie Sie prüfen und protokollieren, dass Ihre Sicherung im Ernstfall trägt
  • Vom Backup zum Notfallplan: Was Business Continuity zusätzlich regeln muss

Geschrieben von den Menschen, die diese Projekte täglich umsetzen — praxisnah, ohne Fachchinesisch und mit Vorlagen, die Sie direkt verwenden können. Mehr zum Thema: Backup & Business Continuity.

FAQ

Worin liegt der Unterschied zwischen RPO und RTO?+

Der RPO (Recovery Point Objective) ist das Datenverlustziel: wie viel Zeit an Arbeit bei einem Ausfall höchstens verloren gehen darf; er bestimmt, wie oft gesichert wird. Der RTO (Recovery Time Objective) ist das Wiederherstellungsziel: die angestrebte Zeit, bis ein System wieder im festgelegten Betriebszustand läuft; er bestimmt, wo die Sicherung liegt und wie schnell sie zurückgespielt werden kann. Davon getrennt legen Sie die maximal tolerierbare Ausfallzeit fest, ab der der Schaden untragbar wird. Alle drei Werte sind geschäftliche Entscheidungen und sollten je System festgelegt werden.

Sind unsere Daten in Microsoft 365 nicht ohnehin gesichert?+

Microsoft betreibt den Dienst hochverfügbar, die eingebauten Wiederherstellungsmöglichkeiten für gelöschte Inhalte sind aber begrenzt. In SharePoint bleiben gelöschte Elemente laut Microsoft 93 Tage im Papierkorb, in Exchange-Postfächern werden gelöschte Elemente standardmäßig 14 Tage aufbewahrt, einstellbar auf höchstens 30 Tage. Wird ein Fehler oder eine Manipulation später bemerkt, hilft nur eine eigenständige Sicherung von E-Mail, OneDrive, SharePoint und Teams.

Wie testen wir eine Wiederherstellung, ohne den Betrieb zu stören?+

Vollständige Tests laufen in einer isolierten Umgebung, etwa als virtuelle Maschine in einem abgetrennten Netzsegment. So wird das System aus der Sicherung gestartet und geprüft, ohne das Produktivnetz zu berühren. Ergänzend eignen sich vierteljährliche Stichproben einzelner Dateien und Postfächer sowie eine Tischübung, bei der die Beteiligten den Ablauf gemeinsam durchgehen. Messen und protokollieren Sie dabei immer die Dauer.

Wie schützen wir unsere Sicherungen vor Ransomware?+

Mit mindestens einer Kopie, die offline oder unveränderbar ist, mit Zugangsdaten zum Sicherungssystem, die von der Windows-Domäne getrennt und per Mehrfaktor-Anmeldung geschützt sind, und mit einem eigenen Netzsegment für den Sicherungsspeicher. Hinzu kommen eine Überwachung auf ausbleibende Sicherungen und ungewöhnliche Datenänderungen sowie eine Aufbewahrung, die weit genug zurückreicht, um einen Stand vor dem Eindringen der Angreifer zu finden.

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