ADM und BDM sind die zwei Betrachtungskategorien im AV-Standard DISCAS: BDM für Präsentationen (Inhalten folgen), ADM für Detailarbeit (Inhalte genau beurteilen).
Wenn es um die richtige Displaygröße geht, fragt der Planungsstandard AVIXA DISCAS zuerst: Was machen die Leute im Raum eigentlich mit dem Bild? Daraus ergeben sich zwei Kategorien.
BDM – Basic Decision Making beschreibt den Normalfall: Man folgt einer Präsentation, liest Stichpunkte, sieht ein Video. Der Inhalt muss gut erkennbar sein, aber niemand prüft einzelne Pixel. Hier reicht eine kleinere Bildhöhe — Faustregel: mindestens ein Viertel des Betrachtungsabstands.
ADM – Analytical Decision Making ist der anspruchsvolle Fall: Tabellen mit vielen Spalten, Konstruktionszeichnungen, Finanzdaten — Inhalte, bei denen jedes Detail zählt. Dafür muss das Bild deutlich größer sein, Faustregel: mindestens ein Drittel des Abstands.
Im Alltag heißt das: Bevor Sie eine Größe festlegen, klären Sie, ob Ihr Raum eher für Präsentationen (BDM) oder für Detailarbeit (ADM) genutzt wird. Wer beides macht, plant nach dem strengeren ADM-Wert.
FAQ
Kurz und konkret beantwortet.
Ja. Detailarbeit fällt unter ADM (Analytical Decision Making), und dafür sollte die Bildhöhe rund ein Drittel des Betrachtungsabstands betragen — also deutlich mehr als bei reinen Präsentationen. Ein Raum, in dem regelmäßig Tabellen oder Pläne besprochen werden, braucht entsprechend ein größeres Display.
BDM ist „der Präsentation folgen“, ADM ist „Details genau beurteilen“ — ADM verlangt das größere Bild.
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